Düsseldorf als japanisches Zentrum in Deutschland bietet für Nippons Töchter und Söhne einiges, um sich heimisch zu fühlen. Eine Adresse, die auch für Japanophile allgemein von Interesse ist, ist das Haus der jap. Kultur im Stadtteil Niederkassel, Brüggener Weg 6.
Die Anlage umfaßt einen buddhistischen Tempelbezirk der Jodo-Shin-Schule mit Bergtor, Glockenpavillon und goldener Halle sowie ein ehemaliges Gästehaus im traditionellen Shoin-Stil mit Tatami-Matten und Teeraum. Eine Bibliothek und ein Kindergarten komplettieren die Einrichtung, in der mit Ausstellungen, Konzerten, Kursen und Vorträgen die Kultur dieses fernöstlichen Landes präsent gemacht wird. Nicht zu vergessen sind natürlich auch die Stein- und Teichgärten, die die Anlage umgeben.
Besichtigungen sind möglich dienstags bis sonntags von 13 bis 17 Uhr. Weitere Auskünfte sind unter 0211-577918-0 erhältlich.
Übung macht den Meister. Und für Japanisch gilt dies noch mehr als für irgendeine romanische Sprache. Wer über das Büffeln von Kana´s und Kanji´s schon mal an seiner Lernfähigkeit gezweifelt hat, dem sei gesagt: Learning by doing ist nicht nur effektiver, sondern es macht auch mehr Spaß, kann man das Erlernte doch direkt anwenden.
Eine Methode hierfür ist die Brieffreundschaft. Oder sollte man jetzt sagen: Emailfreundschaft? Wie dem auch sei, dem schreibfreudigen sei diese stets aktuelle Quelle empfohlen.
Wer zum Sprachelernen das gesprochenen Wort dem schriftlichen vorzieht, dem sei als Ansprechpartner das nächstgelege Goethe-Institut empfohlen, wenn er bzw. sie das Glück hat, ein solches in seiner Region vorzufinden. Dort fragen Sie nach dem sogenannten Tandemprogramm. Der zuständige Mitarbeiter nimmt Ihre Daten und gegebenenfalls auch Wünsche bezüglich des Tandempartners auf und hängt es im Institut aus. Wenn seitens eines der Studenten ein Interesse an einem Kontakt mit Ihnen besteht, wird man sich mit Ihnen in Verbindung setzen. Als Tandemteilnehmer sind Sie zum einen Privatlehrer in Sachen Deutsch, zum anderen auch Kulturbotschafter. Sie präsentieren und prägen stark das Deutschlandbild von Nippons Sohn oder Tochter. Jenachdem, wie lange Ihr Tandempartner in Deutschland weilt, ergeben sich daraus zudem Freundschaften, die über Jahre Bestand haben. Viel Erfolg.
Für den, der schnell Japanisch lernen will, ist das Japonicum in Bochum die 1. Adresse in Deutschland. Informationen sind unter +49 234 6874-0 erhältlich.
Angeboten werden Kurse für verschiedene Kenntnisstufen sowohl in Bochum als auch in Tôkyô. Alle aktuellen Kurse finden Sie unter diesem Link
Die FH Ludwigshafen ging mit dem Beginn des 12. Lehrjahres neue Wege, um Studenten und Lehrkräften spätere Enttäuschungen zu ersparen. Zum ersten Mal wurden im Sommer 1999 Studieninteressenten einem Eignungstest u.a. in den Fächern Mathematik und Englisch unterzogen, um herauszufinden, ob Sie der Doppelbelastung aus Marketing und Japanologie bzw. Sinologie gewachsen sind.
Das Ostasieninstitut führt die erfolgreichen Immatrikulanten im Studiengang "Marketing Japan" in 8 Semestern zum Beruf eines Diplom-Betriebswirt hin. Ziel ist die Ausbildung von Betriebswirten mit überdurchschnittlich guten japanischen Sprachkenntnissen. Die jap. Seite des Lehrplans umfaßt Sprache, Landeskunde, Geschichte und Politik. Nach 4 Semestern erfolgt die Zwischenprüfung. Anschließend folgt ein mind. einsemestriger Studienaufenthalt in Japan. Dazu arbeitet die FH Ludwigshafen mit der Nagoya-City Universität, der Takasaki-City Wirtschaftsuniversität und der Iwate-Präfektur-Universität in Morioka zusammen. Letztere bietet nach einem intensiven Sprachprogramm ein Praktikum bei so renommierten Unternehmen wie Toshiba, Toyota und Seiko an. Die Firmen bürgen für die Studenten, und es stehen komplett eingerichtete Wohnungen bereit. Und, last but not least, dieses Programm ist für die Studenten kostenfrei.
Man mag die Tatsache, dass man das naheliegende Kürzel OAI als Domainnamen in Beschlag nehmen konnte, als ein Zeichen dafür werten, dass das Ostasieninstitut der FH Ludwigshafen die Hand am Puls der Zeit hat. Ostasieninstitute anderer Universitäten müssen sich nunmehr mit weniger einprägsamen Namen begnügen.
Die Bundeszentrale für politische Bildung hat dem im zweiten Quartal 1997 erschienenen Band 255 ihrer Heftreihe Japan gewidmet. Das 60 seitige Kompendium entstand in enger Zusammenarbeit mit dem Asieninstitut in Hamburg, das u. a. durch Herrn Manfred Pohl in Fachkreisen einen guten Ruf genießt. Aus seiner Feder stammt neben dem Leitartikel Japan auf dem Weg ins 21. Jahrhundert die Betrachtung der Historischen Entwicklung sowie der Überblick über Geschichte und Einfluß des Kaiserhauses. Weitere Themen sind:
Unter Angabe der Berufsbezeichnung ist das Heft per Postkarte oder per Fax kostenlos zu beziehen bei
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Um die Handelsbilanz zwischen Europa und Japan durch verstärkten Export nach Japan hin auszugleichen, offeriert die EU europäischen Firmen die Möglichkeit, Führungsnachwuchskräfte für die Tätigkeit in Japan zu schulen.
Die Teilnehmer im Alter von 25 - 37 Jahren, die aus Firmen stammen müssen, die bereits Handelsbeziehungen zu Japan haben oder aber dabei sind solche aufzubauen, durchlaufen ein 12-monatiges Programm mit intensiven Sprachstudium in Wort und Schrift an einer jap. Universität, begleitet von einem Studien- und Seminarprogramm. Daran schließt sich ein 6-monatiges Praktikum in einem jap. Unternehmen an. Das ETP wird vom jap. Arbeitgeberverband unterstützt.
Interessenten wenden sich bitte an Matthias Ruppert von Roland Berger & Partner (0211/4389-147).
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